Neues EDV-System steigert Kundenfreundlichkeit des Behindertenfahrdienstes
DEW21 hat aufgrund eines neues Vertrages über die Durchführung des Fahrdienstes ihren Kunden- Service erweitert und ein neues leistungsfähiges EDV- System in der Leitstelle zum 01.11.2006 eingesetzt.Die Mitgliedern der SPD- Sozialfraktion im Rat der Stadt Dortmund informieren sich heute vor Ort über die vielfältigen Möglichkeiten dieses Systems.
"Die SPD-Fraktion verspricht sich von dieser technischen Innovation eine Optimierung des Fahrdienstbetriebes für die Kunden und für die kommunale Sozialpolitik.
Die neue Steuerungssoftware ist ein wesentlicher Baustein, um den Fahrdienst effizient und effektiv und damit auch zukunftssicher zu gestalten.
Die nötigen Informationen für die politischem Gremien können technikgestützt demnächst schneller und transparenter gesammelt, ausgewertet und aufbereitet werden." begrüßt SPD-Ratsmitglied Michael Taranczewski, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, das neue EDV-System der DEW21.
Der Rat der Stadt Dortmund hat durch seine Beschlüsse den Dortmunder Behindertenfahrdienst seit 1977 als ein nahezu beispielloses kommunales "Sonderbeförderungsangebot" für Menschen gesichert, die behinderungsbedingt keine Öffentlichen Verkehrsmittel benutzen können und auch keinen eigenen PKW haben. Langjähriger Partner der Stadt Dortmund ist die DEW21.
Damit werden einerseits kommunal-sozialpolitische Schwerpunkte gesetzt, andererseits kommt die Stadt Dortmund ihren Pflichten nach den Gleichstellungsgesetzen des Bundes und des Landes sowie aus der "Erklärung von Barcelona- Die Stadt und die Behinderten" nach.
Rund 5 000 Bürgerinnen und Bürger haben aktuell die Berechtigung, kostenfrei 26 Einzelfahrten innerhalb des Verkehrsgebietes der DSW21 im Jahr durchzuführen.
Eine Begleitperson kann ebenfalls kostenfrei mitfahren.
Wirtschaftlich bedürftige Personen dürfen sogar 60 Fahrten im Jahr kostenfrei durchführen.
Darüber hinaus kann jeder Teilnahmeberechtigte gegen eine Zuzahlung von 3,70 - pro Einzelfahrt weitere Kontingente erwerben- theoretisch in unbegrenzter Höhe.
Es können des weiteren auch Fahrziele außerhalb des Dortmunder Verkehrsgebietes -in ganz Deutschland- angefahren werden, wobei für diese Fahrten pro Km eine Gebühr von 1 - in Rechnung gestellt wird (Busse 1,50 -).
Zur Verfügung stehen insgesamt 18 Spezialfahrzeuge, davon 4 Busse, die im Jahr rund
470.000 Kilometer zurücklegen. Jährlich entstehen der Stadt Dortmund Kosten in Höhe von rd. 1,1 Mio -.
SPD-Ratsmitglied Michael Taranczewski abschließend :
"Die SPD-Fraktion hat den Behindertenfahrdienst von Anfang an unterstützt und positiv begleitet.
Er ist ein unverzichtbarer Baustein der kommunalen Behindertenpolitik in unserer Stadt.
Wir werden uns auch in Zukunft für einen kundenfreundlichen Behindertenfahrdienst einsetzen."

