09.05.2018

Einführung der Ehrenamtskarte NRW beschlossen

Goosmann, Dirk
Dirk Goosmann

 Vielfältige Stärkung des Ehrenamtes

Der Ausschuss für Bürgerdienste hat am 08.05.2018 mit einem gemeinsamen Antrag der Ratsfraktionen von SPD, CDU, B90/Die Grünen und Linke&Piraten die Einführung der Ehrenamtskarte NRW auf den Weg gebracht. Der Rat der Stadt Dortmund kann in seiner nächsten Sitzung mit dieser Empfehlung aus dem Ausschuss die Einführung nun endgültig beschließen.

„Die Stärkung des Ehrenamtes ist uns sehr wichtig. Wir sind froh, dass wir mit der Einführung der NRW-Ehrenamtskarte die Wertschätzung des Ehrenamtes auf eine breite Basis stellen konnten.“, freut sich Dirk Goosman, ordnungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Dortmund über den gemeinsamen Beschluss.

Der Antrag geht aber noch über die Leistungen der NRW-Ehrenamtskarte hinaus und sieht auch eine Wertschätzung der ehrenamtlich Tätigen vor, die die Bedingungen der Ehrenamtskarte NRW nicht oder nur teilweise erfüllen. Das betrifft insbesondere diejenigen, die weniger als fünf Wochenstunden ehrenamtlich tätig sind.  

Dirk Goosmann: „Wir wollten unbedingt verhindern, dass engagierte Bürgerinnen und Bürger zusätzlich zur aufgewendeten Zeit auch noch eigenes Geld für die ehrenamtliche Tätigkeit aufbringen müssen. Deshalb haben wir die Verwaltung aufgefordert, zusätzliche Mittel an engagierte Bürger, kleine Vereine, Selbsthilfegruppen etc. zur Verfügung zu stellen. Hierdurch könnten z. B. Fahrkosten, Eintrittsgelder oder kleine Feste finanziert werden.“

Als Vorbild hierfür soll der Ehrenamtsfonds der Stadt Essen dienen. Die Verwaltung wird für die Vergabe dieser zusätzlichen Leistungen ein Konzept erarbeiten und den politischen Gremien vorlegen. Es ist geplant den Dortmunder Bürgerinnen und Bürgern diese Leistungen ab dem 01.01.2019 anbieten zu können.

„Nach einem Jahr werden wir die Maßnahmen überprüfen und ggfs. nachsteuern. Dabei werden wir auch die Vereine und Institutionen befragen. Denn es ist der SPD-Ratsfraktion wichtig, dass die Wertschätzung des Ehrenamtes nicht mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden ist.“, so Dirk Goosmann abschließend.