26.06.2017

Festhalten an RWE-Aktien zahlt sich aus

Schilff, Norbert
Norbert SchilffFraktionsvorsitzender

Nach der Rückerstattung von 1,7 Mrd. Euro aus der Brennelementesteuer wird die RWE AG eine Sonderdividende von einem Euro pro Aktie im nächsten Jahr ausschütten, wenn die Hauptversammlung im April 2018 grünes Licht dafür gibt. Zusätzlich hatte RWE bereits angekündigt, für 2017 eine reguläre Dividende in Höhe von 50 Cent zahlen zu wollen. DSW21 würde aus der Sonderdividende rund 23 Millionen Euro einnehmen, aus der regulären Dividende könnten nächstes Jahr für 2017 nochmal knapp 12 Millionen dazu kommen.

„Das Festhalten an den RWE-Aktien beweist sich wieder einmal als richtig. Unsere langfristige Strategie im Umgang mit den Aktien und ein kommunaler Gestaltungswille auf die Geschäftspolitik der RWE muss der Dortmunder Weg bleiben. Wer in der Vergangenheit immer wieder Aktien verkaufen wollte, hätte Dortmund und die DSW21 von dieser aktuellen Entwicklung abgehängt und Dortmund finanziellen Schaden zugefügt“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Norbert Schilff.

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund begrüßt die aktuellen Ausschüttungspläne der RWE AG ausdrücklich und drängt weiter auf einen konsolidierenden Kurs für RWE.

„Auch wenn jetzt viel Geld aus den RWE-Ausschüttungen an die Kommunen fließt, bleibt es wichtig, weiter an dem Umbau der RWE weitsichtig zu arbeiten. Versorgungssicherheit, Digitalisierung in der Versorgungsbranche und erneuerbare Energien werden auch zukünftig wichtige Themen bleiben, an denen konsequent weiter gearbeitet werden muss“, mahnt Norbert Schilff weiter zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den finanziellen Mitteln bei RWE.

Deshalb hat der Finanzausschuss in seiner Sitzung am 24.05.17 in einem gemeinsamen Antrag von SPD und CDU die Verwaltung aufgefordert, gemeinsam mit dem Vorstand von DSW 21 Handlungsoptionen für die Beteiligung an der RWE bzw. an der Innogy sowohl unter strategischen als auch unter finanziellen Gesichtspunkten aufzuzeigen. Dabei soll auch dargestellt werden, wie sich diese Handlungsoptionen in die energiewirtschaftliche Gesamtstrategie des Unternehmensverbundes DSW21 einfügen.