17.05.2017

SPD-Fraktion unterstützt Ausweitung der visuellen Straßenzustandserfassung

Berndsen, Hendrik
Hendrik Berndsenstellv. Fraktionsvorsitzender

 Zukünftig rund 20 Mio.€ jährlich für Straßenunterhaltung -

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund begrüßt die Pläne des Tiefbauamtes, die visuelle Straßenzustandserfassung auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten.  Damit soll das Pilotprojekt „Eagle Eye“, das im Stadtbezirk Hombruch erfolgreich getestet wurde, nun auf das gesamte Stadtgebiet übertragen werden. Die jährlichen Kosten für diese kinematisch durchgeführte photogrammetrische Erfassung des Straßenzustandes werden rund 450.000 € betragen.

„Dieses hochtechnisierte Verfahren ermöglicht es, Straßenzustände auf technisch hohem Niveau zu erfassen und Sanierungsbedarfe schneller auszumachen. Die Verwaltung bekommt so ein besseres Lagebild über die Straßenzustände bis hin zu kleinteiligen Schadensbildern und kann besser auf Sanierungsbedarfe reagieren“, unterstützt der baupolitische Sprecher der SPD-Fraktion, SPD-Ratsmitglied Hendrik Berndsen die Ausweitung von „Eagle Eye“ auf das Stadtgebiet. Wie die SPD-Ratsfraktion in ihrer Sitzung am 15.05.2017 erfuhr, wird das Tiefbauamt eine entsprechende Vorlage der Verwaltung in die Ratsgremien einbringen.

Auf gutem Weg ist das Tiefbauamt auch, die Stellenvakanzen im Ingenieurbereich nachzubesetzen. Eine gute Personalausstattung des Tiefbauamtes wird auch zukünftig wichtig bleiben, um die rund 1.800 Kilometer kommunale Straßen gut betreuen zu können.

Ab 2017 werden die konsumtiven Straßenunterhaltungsmittel um ca. 2 Mio.€ jährlich auf dann rund 7 Mio.€ jährlich anwachsen. Mit den zusätzlichen Eigenleistungen des Tiefbauamtes und den zusätzlichen Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz für 24 Projekte mit rund 16,6 Mio.€ für Lärmminderungsmaßnahmen an Fahrbahnen stehen jährlich insgesamt ca. 20 Mio.€ für die Straßenerhaltung zur Verfügung.

Dazu Hendrik Berndsen: „Wir wissen, dass es in der Bevölkerung immer noch viel Kritik am Zustand der Straßen in Dortmund gibt. Mit diesen Rahmenbedingungen ist die Verwaltung in die gute Lage versetzt worden, den Sanierungsstau bei den Straßen wirksam anzugehen. Wir werden weiter am Ball bleiben, um die Sanierung der Straßen voranzubringen“.