Bund bleibt strukturelle Förderung für Krankenhäuser weiter schuldig

„Die Einmalhilfe des Bundes in Höhe von rund 900.000 € und kleinen Zuschlägen zu Rechnungsbeträgen für das Klinikum Dortmund sind ja ganz nett, eine strukturelle Verbesserung für die notleidenden Krankenhäuser ist das aber nicht. Der Bund bleibt nachhaltige Finanzierungsstrategien für die Krankenhäuser schuldig. Für Krankenhäuser der Maximalversorgung wie das Klinikum Dortmund sind leider weiterhin keine Sonderförderungen eingeplant“, dämpft die stv. Fraktionsvorsitzende und finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, SPD-Ratsmitglied Jutta Starke, den Jubel über die Einmalhilfe des Bundes.
„Eine richtige Hilfe des Bundes für die Krankenhäuser sieht wahrlich anders aus“, erinnert Jutta Starke nocheinmal daran, dass rund die Hälfte aller Krankenhäuser mittlerweile rote Zahlen schreiben. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund wundert sich sehr, dass der Bund Mitte diesen Jahres mit dieser einmaligen Finanzspritze für die Krankenhäuser um die Ecke kommt. „Wir verbuchen die Aktion mal unter Wahlkampfgeschenk ab“, so Jutta Starke weiter.
Die SPD-Ratsfraktion hätte sich vom Bund eine verstetigte Hilfe für die Krankenhäuser und insbesondere für das Klinikum Dortmund als Krankenhaus der Maximalversorgung gewünscht. Im Bereich der Bauinvestitionen, bei den Personaltarifsteigerungen oder Basisfallwerten gibt es bundesweit noch erheblichen Nachbesserungsbedarf in den Krankenhäusern.