Gute Verkehrslösung für das Schulquartier Hacheney schaffen

SPD-Fraktion schlägt Prüfung eines zusätzlichen Stadtbahnhalts vor
Die SPD-Fraktion Dortmund hat mit einem Prüfauftrag einen neuen Vorschlag eingebracht, um das angrenzende Wohngebiet rund um das geplante Schulquartier in Hacheney vor zusätzlichen Verkehrsbelastungen zu schützen. Der Antrag wurde im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen von den demokratischen Fraktionen und Gruppen unterstützt.
Konkret soll die Verwaltung gemeinsam mit DSW21 prüfen, ob zwischen den Haltepunkten „Rombergpark“ und „Hacheney Zoo“ ein zusätzlicher Halt der Linie U49 eingerichtet werden kann. Ziel ist es, das künftige Schulquartier direkt an den öffentlichen Nahverkehr anzubinden und einen unmittelbaren Zugang zum Schulgelände, bzw. Schulgebäude zu ermöglichen.
Mit dem neuen Schulquartier entsteht in Hacheney ein Standort, der täglich von einer großen Zahl von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie weiteren Beschäftigten genutzt werden wird. Aus Sicht der SPD-Fraktion kann eine direkte Stadtbahnanbindung dazu beitragen, den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen und den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren.
Zugleich verspricht sich die SPD-Fraktion eine spürbare Entlastung für die angrenzenden Wohngebiete. Durch eine direkte Anbindung könnten Wegebeziehungen gezielt auf das Schulgelände gelenkt und zusätzlicher Verkehr in den Wohnstraßen vermieden werden. Entsprechende Verbesserungen der Verkehrssituation werden von Anwohnerinnen und Anwohnern seit längerem angeregt.
„Wetterunabhängig und komfortabel ins Schulgebäude zu gelangen, kommt nicht nur den Schülerinnen und Schülern sowie dem Kollegium zugute, sondern entlastet zugleich das angrenzende Wohngebiet“, erklärt Detlev Lachmann, Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen. „Deshalb haben wir diesen Prüfauftrag eingebracht. Eine direkte Stadtbahnanbindung kann dazu beitragen, mehr Menschen für den ÖPNV zu gewinnen und die Verkehrssituation vor Ort nachhaltig zu verbessern.“