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04.09.2020

SPD-Fraktion für stadtweite Sicherheit und Sauberkeit

 Schilff, Norbert
Norbert Schilff

„Durch den coronabedingten Wegfall der Tagesstrukturen und Aufenthaltsmöglichkeiten ist Armut, Obdachlosigkeit und Drogenkonsum in der Öffentlichkeit sichtbarer geworden. Mittlerweile hat die Situation Ausmaße angenommen, die für Anwohner*innen und Besucher*innen nicht hinnehmbar sind“, erklärt Norbert Schilff, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Dortmund.

 

Mit Sorge beobachtet die SPD-Fraktion, dass die Situation im Innenstadtbereich ausufert. Neben aggressivem Betteln, Verschmutzungen und offenem Drogenhandel kommt es leider auch zu Auseinandersetzungen innerhalb der Szene. Das reine Verdrängen der Menschen ist keine Lösung und verlagert Probleme lediglich in andere Bereiche der Stadt. Daher müssen Unterstützungsangebote an dieser Stelle auf den Weg gebracht werden. Passgenaue Angebote durch Streetwork zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sind hier besonders wichtig. Einen entsprechenden Antrag hat die SPD-Fraktion nun im Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden gestellt.

 

Dirk Goosmann, Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden, ergänzt: „Uns ist klar, dass es auch in den Stadtbezirken Orte gibt, an denen es Verwahrlosung und Kriminalität gibt. Unser Ziel ist es, Unterstützungsangebote stadtweit anzubieten und mit Polizei und Ordnungskräften auch die dezentralen Brennpunkte so zu kontrollieren, dass sich das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen verbessert. Dazu gehören Konzepte zur besseren Beleuchtung genauso wie Sauberkeit im Stadtbild. Erfreulicherweise zeigt die konsequente Umsetzung des Aktionsplans „Saubere Stadt“ erste Erfolge. Wir werden auch zukünftig genau hinsehen, wie die erforderliche Abstimmung zwischen Verwaltung, Polizei und EDG funktioniert und dort nachsteuern, wo es aus unserer Sicht noch besser umgesetzt werden kann“, so Dirk Goosmann abschließend.