SPD-Fraktion möchte Jugendverkehrsschule „aufmöbeln“

Anlässlich eines Besuches in der Jugendverkehrsschule im Fredenbaum haben sich die Mitglieder der SPD-Fraktion im Schulausschuss über das Programm für Kinder und Jugendliche informiert.
Täglich üben rund 75 Grundschulkinder am Vormittag rücksichtsvoll und unter Beachtung aller Verkehrsregeln Rad zu fahren und am Nachmittag nehmen 25 Jugendliche an den begehrten Mofa-Führerschein-Trainings teil. Im Jahr kommen so 16.000 junge Verkehrsteilnehmer zusammen.
Räder und Mofas werden gestellt. Dabei fiel den Schulfachleuten auf, dass es unterschiedliche Mofa-Typen, je nach Baujahr, gibt. So fahren noch relativ alte, laute aber langsame Fahrzeuge durch das Gelände. Hingegen sind die Mofas neueren Typs zwar auch benzinbetrieben aber umweltschonender und leiser, dafür aber schneller.
Die Idee, Sponsoren für elektrisch betriebene Fortbewegungsmittel zu finden, wollen die Sozialdemokraten schnell versuchen umzusetzen, um den Umweltgedanken noch stärker in den Unterricht zu integrieren.
Dem projektverantwortlichen Polizeibeamten, Jürgen Wurzel, liegt die Verkehrsschule besonders für die Kinder aus der Nordstadt am Herzen, in der er seit 16 Jahren beruflich unterwegs ist. „Bei uns kostet ein Mofa-Führerschein 40 €, manche Fahrschule nimmt 150 € dafür. Und wir bieten in 10 Doppelstunden Fahrpraxis und nicht nur Theorie“ erläuterte er den Besuchern.
Beim „guten Geist“ der Einrichtung, Karlernst Brosenius (81) laufen alle Fäden zusammen. Er kümmert sich um die Reparatur kaputter Fahrzeuge, pflegt und hegt das Gelände, so gut er kann. Die Besucher waren sich allerdings einig, dass einige Dinge grundsaniert werden müssen. So sollten das Außengelände gärtnerisch in Ordnung gebracht und die Fahrbahnmarkierungen erneuert werden. Auch müsse die elektrisch betriebene Ampelanlage gewartet und ggf. ersetzt werden. Darum wolle man sich jetzt schnellstens kümmern versprach man von der SPD-Fraktion.