SPD-Fraktion trifft Sportvereine. Kunstrasenprogramm wird fortgesetzt

Im Jahr 2014 soll der Startschuss für die 2. Auflage des städtischen Kunstrasenprogramms fallen. Diese Mitteilung hatten SPD-Fraktionsmitglieder aus dem Sportausschuss bei einer Besuchstour von Vereinen in Nordosten mit im Gepäck.
Die Vorstandsmitglieder des BV Viktoria Kirchderne und des Integrationssportverein ISC Viktoria Kirchderne, der die Blindensportanlage betreibt, freuten sich sehr. Der jetzige Platz an der Derner Str. ist abgespielt und in einem sehr schlechten Zustand. Mit dem neuen Kunstrasen verbinden beide Vereine aber ein weiteres für das Vereinsleben wichtiges Ziel: „Im Zuge des Kunstrasenbaus möchten wir an das jetzige Umkleidegebäude zwei Riegel anbauen“ erläuterte der Vorsitzende des BV Viktoria Kirchderne, Bodo Champignon, die ehrgeizigen Pläne. Bislang gibt es zwei Umkleideräume, was bei gleichzeitig 4 Mannschaften auf dem Platz zu wenig sei. So könne auch das wachsende Mädcheninteresse am Fußball gewürdigt werden, denn es sollen getrennte Umkleidebereiche und Duschen entstehen. Der Vorsitzende des Fördervereins des BV Viktoria Kirchderne, Rolf Wiegand, will das Vorhaben tatkräftig mit unterstützen.
Ähnliche Wünsche hegt auch der SV Wambel. Dort werden 2 Räume in der Frenzelschule als Umkleiden genutzt und man müsse überlegen, wie die Raumsituation sowohl für Jungen als auch Mädchen optimiert werden kann. Wenn der Sportplatz an der Sendstraße einen neuen Kunstrasen erhält, wünschen sich die Vereinsvertreter auch eine neue Flutlichtanlage. Entsprechende Förderanträge sollen vorbereitet werden und man wolle sich mit Sponsoren zusammentun.
Weitere Kunstrasenplätze sollen in nächsten Jahr an der Spreestraße in Körne und am Hallenbad in Nette begonnen werden.
Die SPD-Fraktionsmitglieder besuchten auch das vom SV Derne betriebene Hallenbad in Scharnhorst „Die Welle“ und waren sehr angetan von dem völlig modernisierten Bad. Interessant waren die Erfahrungen, die die Badbetreiber mit der modernen Wasserdesinfektion mittels „Sole-Elektrolyt-Verfahren“ machen. Die Badcheffin, Tanja Will, räumte zwar einen höheren Wartungsaufwand und höhere Kosten für die Natursole ein als herkömmliches Chlor. Allerdings sei die Wasserqualität überragend und der Einsatz völlig ungefährlich, weshalb sich der Aufwand allemal lohne.
Die „Welle“ feiert in diesem Jahr 10jähriges Bestehen. Damals war es das erste städtische Hallenbad, das in Vereinsregie übergegangen war. Weil im Zuge dessen auch andere Vereine Bäder übernommen haben, musste kein einziges Hallenbad in Dortmund aufgegeben werden.