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09.10.2019

SPD-Ratsfraktion im Gespräch mit dem Behindertenpolitischen Netzwerk

 Schilff, Norbert
Norbert Schilff

Der Alltag von Menschen mit Beeinträchtigungen stand im Mittelpunkt der gestrigen Diskussionsveranstaltung, zu der die SPD-Ratsfraktion eingeladen hatte. Bei der gut besuchten Veranstaltung im Rahmen des kommunalpolitischen Dialoges des behindertenpolitischen Netzwerkes wurde schnell deutlich, wie vielfältig die Probleme sind, mit denen sich die Betroffenen auseinandersetzen müssen.

Norbert Schilff, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Dortmund bringt es auf den Punkt: „Obwohl der Rat der Stadt Dortmund 2006 das behindertenpolitische Netzwerk gegründet hat und die Umsetzung vieler städtebaulicher Projekte begleiten konnte, muss noch viel getan werden. Unser Ziel in der Kommunalpolitik muss sein, dass Barrierefreiheit vorhanden ist und Menschen mit Behinderungen sich fachorientiert in die Kommunalpolitik einbringen können.“ 

Einen besonderen Praxisbezug konnte die SPD-Ratsfraktion durch den Einsatz einer Gebärdendolmetscherin herstellen, die ebenfalls aus Ihrem Arbeitsalltag berichtete.

Zukünftig wird die SPD-Ratsfraktion den Dialog mit dem behindertenpolitischen Netzwerk fortsetzen, um die Informationen aus Sicht der Betroffenen zu erhalten und in die politische Arbeit einzubeziehen.

Susanne Meyer, behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, moderierte die Veranstaltung und zog ein positives Fazit: „Das waren lebhafte Diskussionen mit wichtigen Inhalten für unsere kommunalpolitische Arbeit. Es kann nicht sein, dass in neu gebauten Gebäuden Barrierefreiheit herrscht, aber der Weg dorthin voller Stolperfallen ist. Auch müssen wir kritisch hinterfragen, ob das Urheberrecht eines Architekten höher zu bewerten ist, als ein barrierefreier Zugang für Menschen mit Beeinträchtigungen. Wir jedenfalls sind sensibilisiert, auf die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen bei unseren Veranstaltungen zu achten.“

Interessierte Teilnehmer der Podiumsdiskussion im Rathaus