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14.02.2024

SPD-Ratsfraktion setzt sich für mehr generationsübergreifende und multifunktionale Freiflächen und Räumlichkeiten in der Stadtplanung ein

 Spaenhoff, Anna
Anna Spaenhoff

„Als SPD-Ratsfraktion wollen wir, dass zukünftig in der städtischen Planung mehr multifunktionale Freiflächen berücksichtigt und geschaffen werden. Diese Freiflächen sollen dabei allen Generationen zur Verfügung stehen, denn Menschen benötigen in dicht besiedelten Gebieten Freiflächen, auf welchen sie sich aufhalten und treffen können. Diese sollen entweder so weit wie möglich barrierefrei sein und möglichst zur freien Nutzung einladen oder auch bei Bedarf Spiel-, Sport- und andere Freizeitelemente beinhalten“, erklärt die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Carla Neumann-Lieven.

 

Der für die Stadtplanung zuständige Ratsausschuss hat dafür auf Antrag der SPD-Ratsfraktion die Verwaltung beauftragt zu prüfen, bei der Neuplanung oder Überplanung von Stadtgebieten/Quartieren insbesondere multifunktionale Freiflächen zu identifizieren, berücksichtigen und vorzuhalten. Diese sollen allen Generationen inklusiv zur Verfügung stehen und nicht zwingend mit Freizeitgeräten wie Spielplätzen, Sportgeräten oder ähnlichen Dingen bestückt werden. Diese Dinge können je nach Größe der Fläche aber auch installiert werden.

 

Auch will die SPD-Ratsfraktion, dass versiegelte Flächen verschiedentlich genutzt werden. Daher wurde die Verwaltung beauftragt bei der zukünftigen Stadtplanung ein Auge auf die gleichsame Nutzung von Flächen für z.B. Schule, OGS, Kita und Begegnungsstätten für Jung und Alt, Einzelhandel, Ladenlokale, Büro- und Praxisgebäude zu werfen, sofern dies möglich ist. Dies könnte durch unterschiedliche Nutzung auf mehreren Etagen oder auch die Berücksichtigung der ungenutzten Zeitstunden erfolgen.

 

„Hierdurch können Räumlichkeiten gleich von mehreren Zielgruppen genutzt werden. Die Stadt kann so Orte schaffen, an denen mehrere Generationen über Jahre ihren Anlaufpunkt haben. Damit können gelebte Stadtteilzentren als Orte der Begegnung für Jung und Alt entstehen bzw. beibehalten werden“, erklärt die Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie, Anna Spaenhoff, abschließend.