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02.06.2020

SPD-Ratsfraktion und SPD Dortmund fordern freien Eintritt für Kinder und Jugendliche in den Westfalenpark. Daheim bleibende Familien und Kinder sollen vom Sonderprogramm profitieren.

 Jörder, Birgit
Birgit Jörder

„Besonders Kinder haben es derzeit (immer) noch schwer. Bis heute sind Schulen und Kindertageseinrichtungen nur eingeschränkt in Betrieb und der Umgang mit- und untereinander in der Freizeit ist seit nahezu fast drei Monaten stark reglementiert“, beschreibt Bürgermeisterin Birgit Jörder das Dilemma, unter dem viele Familien leiden. Hinzu komme, dass teilweise Urlaubsreisen wegen der Corona-Pandemie nicht angetreten werden können, Kurzarbeit eine kostspielige Ferienfreizeit ausschließe oder insgesamt in den Familien der „Gürtel“ enger geschnallt werde müsse und deshalb kostenintensive Aktionen entfallen.


„Für diese Menschen möchten wir gerne etwas Positives tun und ihnen eine unbeschwerte Sommerzeit in der eigenen Stadt bieten“, erläutert SPD-Fraktionsvorsitzender Norbert Schilff die gemeinsame Idee. Darüber hinaus könne man heimischen Traditionsunternehmen helfen, „über die Runden zu kommen“ zeigen sich beide überzeugt.


Die Idee ist, Familien in den Sommerferien finanziell zu entlasten, indem für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren kein Eintrittsgeld in den Westfalenpark mehr zu entrichten ist. Parallel dazu sollte eine von den hiesigen Schaustellern angeregte Nostalgiekirmes im Park aufgebaut werden, die rund um den Kaiserhainteich bereits vom Lichterfest her bekannt ist und durch weitere passende Angebote ergänzt und erweitert werden kann. Damit sei schon ein attraktives, preisgünstiges Ausflugsziel für Eltern oder Großeltern mit ihrem Nachwuchs geschaffen.


„Darüber hinaus wäre es toll, wenn sich durch eine solche „Öffnung“ auch die in der Kinder- und Jugendarbeit erfahrenen Organisationen und Institutionen wie Kitas, Spielplatzvereine o.ä. angeregt fühlten, eigene Freizeitprogramme in den Westfalenpark zu verlegen und man ggf. mit den ohnehin dort aktiven Partnern ein schönes zusätzliches Ferienangebot erreichen kann“, schlägt die Vorsitzende im SPD Unterbezirk, Nadja Lüders (MdL), vor.


Gemeinsam wünschen sie sich, dass Kindern und ihren Familien so ein kostengünstiger Aufenthalt im größten Erholungspark unserer Stadt ermöglicht wird und sie dort in den Ferien ein paar unbeschwerte Freizeit- und Erholungsmomente genießen können.