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03.03.2026

Verantwortung statt Polarisierung: SPD stößt neuen Weg für Drogenkonsumraum an

 Worth, Daniela
Daniela Worth

Die SPD-Fraktion im Sozialausschuss führt die Standortfrage um den Drogenkonsumraum aus der Sackgasse und regt mit ihrem Antrag die Suche nach einer nachhaltigen und langfristigen Lösung erneut an. Denn wichtig ist, dass der Fokus der Maßnahmen nicht nur auf Repressionen liegt, sondern auch wieder auf Unterstützungsangebote gerichtet wird. Erfahrungen aus anderen Städten machen deutlich: Nur eine ausgewogene Kombination aus Hilfe und Ordnungspolitik führt zu einer nachhaltigen Verbesserung der Gesamtsituation in der Stadt für alle Menschen.

 

Die Verwaltung soll mögliche Standorte für einen Drogenkonsumraum evaluieren und der Politik eine belastbare Entscheidungsgrundlage vorlegen. Dabei sollen die Entwicklungen rund um den neuen Entlastungsstandort an der Rheinischen Straße berücksichtigt werden, der Bewegung in die Infrastruktur der Drogenhilfe bringt. Ebenso sollen die veränderten Anforderungen an das Hilfesystem berücksichtigt werden, die sich aus den aktuellen Entwicklungen innerhalb der Drogenszene in Dortmund ergeben.

 

Ordnungspolitische Maßnahmen allein, wie sie in den letzten Monaten massiv vorangetrieben wurden, bringen uns nicht weiter. Das erleben wir täglich auf der Straße und hören es auch von den sozialen Angeboten vor Ort“, erklärt Daniela Worth, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. „Wir brauchen ein besseres und tragfähiges Unterstützungsangebot, das wirklich greift. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Suche nach passenden Standorten nicht nur beschleunigt, sondern auch an die aktuellen Umstände und Anforderungen angepasst wird.“

 

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die seit längerem offenen Standortfragen im Gesamtzusammenhang zu betrachten. Ziel ist es, Angebote sinnvoll zu bündeln, besonders betroffene Stadtteile zu entlasten und zugleich die berechtigten Interessen von Anwohnenden, Gewerbe und öffentlichem Raum zu berücksichtigen.

 

Mit ihrem Prüfauftrag im Sozialausschuss setzt die SPD auf eine sachliche, abgewogene und zukunftsfähige Lösung für die Drogenhilfe in Dortmund zum Wohl der gesamten Stadtgesellschaft.