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19.03.2026

Wie steht es um Dortmunds digitale Infrastruktur?

 Schlienkamp, Olaf
Olaf Schlienkamp

Die SPD-Fraktion im Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung hat eine Anfrage zum aktuellen Stand des Glasfaserausbaus in Dortmund eingebracht. Zur nächsten Ausschusssitzung soll die Verwaltung einen umfassenden Sachstandsbericht vorlegen.

 

Der Hintergrund: Ein leistungsfähiger, flächendeckender Glasfaserausbau ist keine technische Nebenfrage, sondern ein entscheidender Standortfaktor für Dortmunds wirtschaftliche Zukunft. Für kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen ist eine zukunftssichere digitale Infrastruktur ebenso unverzichtbar wie für Beschäftigte, die auf mobiles Arbeiten und moderne Qualifizierungsangebote angewiesen sind.

 

Gleichzeitig häufen sich Rückmeldungen über Verzögerungen beim Baufortschritt und Mängel bei der Ausführungsqualität. Die SPD-Fraktion nimmt das ernst.

 

"Wir brauchen ein klares, ehrliches Bild davon, wo der Glasfaserausbau in Dortmund wirklich steht", sagt Olaf Schlienkamp (stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion). "Welche Unternehmen bauen tatsächlich und welche nicht? Wie viel von dem, was zugesagt wurde, ist gebaut worden? Und wenn Ausbauzusagen nicht eingehalten werden: Was tut die Stadt dann?"

 

Der geforderte Bericht soll konkrete Antworten liefern:

  • Welche Unternehmen sind aktiv tätig?
  • Wie viele Kilometer Glasfaser wurden 2024 und 2025 tatsächlich verlegt und wie viele waren geplant?
  • Was ist für 2026 vorgesehen?
  • Gibt es vertragliche Verpflichtungen gegenüber der Stadt und werden sie eingehalten?

 

Ein besonderes Augenmerk gilt möglichen Lücken: Sollte der flächendeckende Ausbau gefährdet sein, erwartet die SPD-Fraktion von der Verwaltung eine klare Ersatzstrategie. Dortmund darf beim Thema Digitalisierung nicht ins Hintertreffen geraten. Weder gegenüber anderen Großstädten noch gegenüber den Erwartungen von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen.

 

Die fraktionsübergreifende Unterstützung unserer Anfrage zeigt: Digitale Infrastruktur ist kein Parteithema. Sie ist eine Grundvoraussetzung für Dortmunds Entwicklung.