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Die SPD-Ratsfraktion Dortmund

80 Jahre Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Rat der Stadt Dortmund

 

Die SPD-Ratsfraktion Dortmund prägt seit 1946 erfolgreich die Geschicke der Stadt. Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben die wesentlichen Akzente beim Wiederaufbau und im Strukturwandel gesetzt und wir suchen heute Antworten auf die entscheidenden Fragen für die Zukunft einer wachsenden Stadt.

 

Die SPD-Ratsfraktion ist mit 26 Mitgliedern die stärkste Fraktion im Dortmunder Rat – eine Verantwortung, der wir uns gerne stellen.

 

Wie es in Zukunft weitergehen soll? – das können Sie auf diesen Seiten erfahren und nachlesen. Wir laden Sie ganz herzlich ein.


 

In Erinnerung an Werner Dannebom

 

Mit großer Dankbarkeit und Respekt nehmen wir Abschied von Werner Dannebom, der über Jahrzehnte das Gesicht der Stadt Dortmund mitgeprägt und sich mit großer Haltung für soziale Gerechtigkeit, den sozialen Wohnungsbau, die Wirtschaftsförderung und die Stadtentwicklung eingesetzt hat.

 

Geboren am 6. März 1930 in Witten, wuchs er in einem sozialdemokratisch geprägten Elternhaus auf. Sein Vater Otto Dannebom war Gewerkschafter, Mitbegründer des SPD-Ortsvereins Dortmund-Kley und später Bundestagsabgeordneter. Solidarität, Verantwortung und politisches Engagement gehörten in der Familie Dannebom selbstverständlich zum Alltag. 1947 trat Werner Dannebom in die SPD ein – eine Mitgliedschaft, die bis zuletzt Bestand hatte und mehr als 75 Jahre umfasste.

 

Im selben Jahr begann er seine Laufbahn bei der Stadt Dortmund. Aus der Verwaltungslehre entwickelte sich ein ganzes Berufsleben im Dienst der Stadt. In den Nachkriegsjahren widmete er sich insbesondere dem Wohnungswesen. Er verstand es wie kaum ein anderer, Fördermittel zu akquirieren. Während seiner Amtszeit entstanden rund 100.000 Quadratmeter öffentlich geförderter Wohnraum. Später widmete er sich der Wirtschafts- und Strukturförderung. 1970 wurde er zum Beigeordneten mit dem Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung gewählt. Durch zahlreiche Ansiedlungen konnte er der Stadt helfen, den Strukturkrisen in Bergbau und Stahlindustrie entgegenzuwirken. 1982 wurde er erneut als Beigeordneter bestätigt. In der Folge lagen seine Schwerpunkte im Bereich Stadtentwicklung, Grünflächen (z.B. Bundesgartenschau 1991) und Entsorgung. 

 

Werner Dannebom verstand Stadtentwicklung nicht nur als Verwaltungsaufgabe, sondern auch als gesellschaftliche Verantwortung. Besonders die Dortmunder Nordstadt lag ihm am Herzen. Mit seiner „Dortmunder Nordstadtgeschichte“ sowie als Mitautor eines Begleitbandes zum Wiederaufbau des Eisengießer-Brunnens hat er die Entwicklung dieses Stadtteils auch publizistisch dokumentiert und bewahrt. Insgesamt war er 43 Jahre für die Stadt Dortmund tätig.

 

Kaum im Ruhestand unterstützte er als Wohnungsexperte nach Kräften die Kollegen von „Wohnen in Rostock“ bis dem die schwere Krankheit seiner Frau Inge ein Ende setzte. Aber er blieb weiterhin engagiert – über Jahrzehnte in der Gemeinnützigen Wohnstätten-Genossenschaft in Hörde und bis zuletzt aktiv im SPD-Ortsverein Kirchhörde/Löttringhausen, zuletzt auch als Revisor und geschätzter Ansprechpartner für jüngere wie auch für erfahrene Mitglieder. Er galt als ruhig, sachlich und verlässlich – stets geleitet von der Frage, was sozialdemokratisch richtig und gut für die Menschen ist.

 

Neben seinem beruflichen und politischen Wirken war Werner Dannebom ein lebensfroher und disziplinierter Mensch: sportlich bis ins hohe Alter, leidenschaftlicher BVB-Fan, engagierter Hobbygärtner und seiner Familie eng verbunden. Mit seiner Frau Inge hatte er zwei Kinder. Kirchhörde war seit den 60er Jahren seine Heimat, aber es bestanden auch enge familiäre Beziehungen in die USA. Nach dem Tode seiner Frau Inge fand er mit Doris Knappmann eine neue Partnerin über nahezu 20 Jahre.

 

Werner Dannebom hinterlässt das Bild eines bescheidenen, klugen und zutiefst verantwortungsbewussten Menschen, der Dortmund nicht nur verwaltet, sondern mitgestaltet hat – und dessen Haltung, Engagement und Menschlichkeit in dankbarer Erinnerung bleiben.

 

 


 

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